Goodbye Twitter!

Okay, ganz so dramatisch ist es jetzt doch nicht.
Prolog: Ich habe mich am Samstag den 05.07.2014 um etwa 23:20 auf Twitter deaktiviert.

Ich habe das gerne mit

Ich bin es leid, andauernd die Gesichter der Menschen zu sehen, die mir was bedeute(te)n und mich dann verletzten.

begründet und irgendwo stimmt das auch. Ein anderer Grund dafür ist auch, dass ich mich momentan durch Twitter wirklich kaum meiner Arbeit/Schule widmen kann.

Schlussendlich stimmt beides: Ich habe keinen Bock mehr, Menschen zu sehen, denen ich aus dem Weg gehe und ich komme zu nichts mehr.

Jetzt bin ich wirklich am Anfang des fünften Tages „Cold Turkey“ und ich kann nur sagen, dass es zunehmend schwerer wird.
Der Anfang war sehr gut auszuhalten: Kein Twitter, kein Foursquare/Swarm, kein Träwelling und kein Facebook. (Okay, kaum Facebook. Irgendwo muss ich ja auch für ein paar Leute erreichbar sein.)
Ich bin sogar produktiver geworden, als vorher! Ich habe einen großen Träwelling-Bug gefixt, Hausaufgaben gemacht und eine App zum größten Teil fertig programmiert!
Aber ich werde auch zunehmend unruhiger. Normalerweise teile ich fast jeden Gedanken mit der Öffentlichkeit und jetzt muss ich das alles in mir behalten und bekomme kein “Feedback” darauf. Das ist doch furchtbar!

Das beste an solch einer Situation ist aber, dass man direkt erkennt, wem man wichtig ist. So wurde ich jetzt zum Beispiel von ein paar Leuten gefragt, ob mit mir alles in Ordnung sei. Das fand ich dann doch recht toll.

Mein Ziel ist zumindest, 14 Tage ohne das alles durchzuhalten. Dann werde ich mal weitersehen, was ich mache.

Grüße,
Levin!

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Impasse

“Sackgasse” oder auch “ausweglose Situation”, wie es der Titel sagt, sind wirklich mehr als passend für das jetzt folgende:

Ich will eigentlich nicht sonderlich drum rumreden und fasse mich kurz. Ich war gerade auf der Staff Pick Seite von Vimeo, klickte mich durch und landete durch Zufall auf einem Video namens “Impasse”, das mir wirklich den Atem geraubt hat.

Das Filmchen ist ohne jegliche Lautsprache und kommuniziert alleine mit der Mimik der Protagonisten und Anpassung der Geräuschkulisse, was immer noch eine meiner Liebsten Arten sind, etwas künstlerisch auszudrücken.

Wie die Beschreibung schon treffend sagt:#

Without words, we’re left to consider whether love and attraction can break through the impasse of human intolerance.

Doch bevor ich jetzt das tolle Ende verrate, einfach mal auf  “Play” klicken:

Impasse from bram schouw on Vimeo.

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Hot, hotter, deine Mutter!

35°C, blauer Himmel, Füße im Wasser und eine kühle Mate in der Hand. So sah es hier gestern aus und zwar kurz nachdem ich auf dem Dachboden Leitungen rausgerissen habe. (Auf dem Dachboden hat es übrigens satte 41°C und es ist stickig!)

Egal, Hauptsache ist, dass es verdammt heiß ist und ich mir die Zeit genommen, auf Spotify eine Mini-Sommer-Playlist zu erstellen, mit der man, abgesehen von der Hitze, noch mehr Sommer-Stimmung bekommt.

 

Ich gehe jetzt erst mal in die Küche und mache mir einen Kaffee.

 

Grüße,
Levin

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So viel Wind um nichts – Deutschlandpass 2014

Der Deutschlandpass ist in aller Munde: Jeder will in den Sommerferien möglichst kostengünstig ganz Deutschland bereisen und jeder wartet voller Sehnsucht auf die offizielle Ankündigung der Deutschen Bahn.
Letztes Jahr wurde der D-Pass durch einen kleinen Fehler ein paar Tage früher „geleakt“, da die Seite bereits unter http://bahn.de/deutschlandpass verfügbar war und die offizielle „Pressemitteilung“ über einen Pass für Deutschland, Österreich und Schweiz kam am 29.05.2013.

Doch was ist mit diesem Jahr? Die Bahn verneint jegliche Anfragen, ob es schon Informationen zu einem neuen Pass gäbe und langsam kommen irgendwelche Gerüchte von bislang unbekannten Twitterern auf, die behaupten, schon einen Flyer dazu gesehen zu haben.
Ein gewisser @dvpwurm hält daran fest, dass (s)ein Freund einen Flyer bereits in einem Reisezentrum gesehen habe, woraus hervorging, ab 149€ im Zeitraum vom 30.06. bis zum 15.09.2014 durch Deutschland reisen zu können. (Screenshot)

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Bester Geburtstag seit 17 Jahren!

Weil ich in den letzten Tagen eher weniger Zeit (und Lust) hatte, kommt dieser Blogartikel jetzt etwas später als gewollt, aber egal.

Mein Geburtstag ist für mich jedes Jahr wieder eine Überwindung, weil ich ihn einfach nicht leiden kann, dieses Jahr war es aus irgendeinem unerfindlichen Grund noch bescheuerter, warum weiß ich leider auch nicht.

Der erste Lichtblick für mich war dann, dass meine Mutter die Geburtstagsfeier mit der Familie auf Sonntag verschob, weshalb ich samstags selbst was unternehmen konnte. Also hab ich mal eben kurz auf Knapp mit Simon (@simonfieberDE) und Nicolas (@Dr_Fisheye) ausgemacht, mit einem Bayern-Ticket nach München zu fahren. First Class natürlich.

In Würzburg am Hbf begrüßte mich als erstes @der_Karl mit einem Navigon-Navi mit meiner Eigenen Stimme als Navigationsstimme. So. Fucking. Awesome! Nochmal ein großes Dankeschön dafür!

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Gestern lief ja echt viel schief

Ich war ursprünglich in Karlsruhe gegen 12:00 Uhr mit @Der_Hutt verabredet. Da bei ihm aber was dazwischen kam, lief es auf 15:00 Uhr raus. Der Nachmittag war okay, aber am Abend lief alles schief:
Ich wollte mit der letzten Verbindung um 19:50 Uhr am Hbf nach Hause fahren. Also um 19:35 Uhr an der Haltestelle Kronenplatz eingestiegen und mit etwas Verspätung (19:49) am Hbf angekommen. In der Halle packte mich dann plötzlich ein Schwächeanfall , ich sah kurz schwarz und sackte fast zusammen. Treppe an Gleis 7 hoch gerannt und da fuhr die S-Bahn weg.

image

Eltern kontaktiert, meinen Cousin kontaktiert und einen Schlafplatz in Karlsruhe bekommen.
Dann wollte ich mit @JustYassy zum Tollhaus fahren, sie meinte “da, die S1 nach Heilbronn kann man nehmen!” – gesagt, getan. Nur leider war das ein Eilzug, der einfach mal bis Karlsruhe Durlach durchfuhr.
Schlussendlich hatte ich dann noch einen schönen Abend mit @JustYassy, @Orfeo, @Der_Hutt und etwas Alkohol im Multikulti.

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Ich hasse meinen Rhythmus.

Geht es nicht irgendwie jedem so, dass man mit seinem Rhythmus nicht zufrieden ist? Das kann entweder der Schlafrhythmus oder etwas anderes sein.

Bei mir ist es irgendwie alles:

Ich bin schon seit meinen “frühen Jahren” eine recht nachtaktive Person, was in Ferien gerne mal zu einer Verschiebung meiner Schlafgewohnheiten führt. Ich habe schon festgestellt, dass ich nachts wirklich mehr leisten kann, als tagsüber. Zu später Stunde hat man eine ganz andere Atmosphäre als sonst: Keine nervigen Geräusche tönen von draußen, keine Sonne blendet und irgendwie hört sich alles viel klarer und schöner an. Musik höre ich deshalb viel lieber im Bett, weil es einfach etwas total anderes ist!

Aber es stimmt, dass ich so produktiver bin. #Träwelling wurde beispielsweise fast komplett nach 20 Uhr programmiert, meine Hausaufgaben erledige ich meist beim Abendessen, lernen ebenso. Das einzige Problem daran ist, dass der “Norm-Rhythmus” sich meinem nicht anpassen will. So passiert es, dass ich wirklich kaum noch vor 1:00 a.m. einschlafen kann, was das Aufstehen um 6:30 erschwert und die Konzentration in der Schule flöten geht. Deshalb lege ich mich gerne mal nachmittags hin und schlafe ein paar “Stündchen”. Leider geht dadurch auch meine Tagesplanung flöten und da Läden wie Edeka, Lidl oder Rewe hier bis maximal 20:00 geöffnet haben, bin ich leider aufgeschmissen, wenn ich zu lange schlafe.

Ich bin deshalb für eine Verschiebung des “Norm-Rhythmus” um etwa +2,5 Stunden!

 

Das war’s dann auch schon.

Grüße, euer Levin.

 

P.S.: Hätte ich etwas mehr Konzentrationsfähigkeit über, wäre dieser Beitrag sicher noch schöner geworden, aber: Who cares?

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Ich hasse Proxys und Konfigurationsdateien

Seit knapp drei Stunden quäle ich mich hier fast zu Tode, nur weil das Programm Fahrtenbuch.de den Firmenproxy nicht erkennen will.

Ich hab mit dem Support von Fahrtenbuch.de geschrieben und mit dem IT-Service, der für das Netz hier verantwortlich ist. Alle entsprechenden Ports sind Freigegeben und in der FBUCH.INI (Programmkonfigurationsdateien, YAAAY!) ist der Proxy richtig eingestellt und dennoch bekomme ich diese Fehlermeldung, wenn ich eine Netzverbindung herstellen will:

—————————
Informationen
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Testergebnis:

PING Fahrtenbuch.de -> 10013: [10013] Access denied
PROXY -> Server=, Port=443, User=
HTTP -> 10061: [10061] Connection refused

Sie können dieses Ergebnis mit Strg+C in die Zwischenablage kopieren.
—————————
OK
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Schlussendlich versteht das Programm nicht, dass ein Proxy eingestellt wurde bzw. dass überhaupt einer existiert. Ich hoffe momentan eigentlich nur noch auf ein Wunder.

 

Und an die netten Leute von Fahrtenbuch.de:

Bitte stellt mal eine Möglichkeit zur Verfügung, mit der man IM Programm Einstellungen ändern kann und bitte auch eine bessere Hilfeseite/Dokumentation. Ach ja: Und eine funktionsfähige Proxy-Erkennung.
Bitte, danke.

Ich musste mir das jetzt einfach “von der Seele” schreiben, bevor ich noch jemanden anschnautze, der nichts dafür kann.

Dann warte ich mal weiter auf den Rückruf von unserem IT-Service.

Grüße,
euer Levin!

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Manche treiben’s wirklich zu weit!

Heute stieß ich auf einen, auf den ersten Blick unscheinbaren, Twitter-Account, namens @kaufdasnicht (ichkaufdasnicht).

Ich vermutete erst, es sei irgendein Account, der Mangelware, o.ä. kritisiert und Kaufempfehlungen gibt, aber da hab ich wohl falsch gedacht. (Zugegeben, mit “””Mangelware””” hat es auch was zu tun.)

Kritisiert wird hier recht viel, aber nicht wirklich Mangelware, sondern eher “sexistische” Produkte.

Klar, der Kampf gegen Diskriminierung, Sexismus, etc. Ist schon wichtig, aber ab einem gewissen Punkt wird es einfach lächerlich. Beispielsweise wird hier eine “7 Minute Workout Challenge” bemängelt, die “nur für Frauen” sei.
Ich verstehe nicht genau, was daran so schlimm ist. Frauen haben in der Regel einen anderen Stoffwechsel als Männer und somit ist ein Workout, das speziell dafür ausgelegt ist eigentlich super.

In einem weiteren Beispiel äußerte man sich negativ darüber, dass das Modehersteller “American Apparel” in einer Werbeanzeige für “Bodysuits and Tigh-Highs” das Gesicht der abgebildeten Frau nicht zeigt. (hier)

Dabei fragt man sich doch eher: Wozu muss man bei solchen Bildern noch einen Kopf zeigen? Das nimmt nur den Platz auf der kleinen Anzeige weg und außerdem wirbt man ja um ein Produkt, nicht um das Model. (Wäre das ein Mann, wäre es sicher jedem egal.)

Ebenso auch bei Schnullern für Jungs und Mädchen mit der Aufschrift “Bad Guy” und “Drama Queen” (hier), Glitzerstiften “for her” (hier) und “Stereotypen-Müsli” von mymuesli (hier).

Es ist einfach lächerlich, sich über solche Kleinigkeiten aufregen. Einen Prinzessinnen-Titel kann auch nur ein Mädchen erlangen und ein Junge nicht. Der wird dann entweder Prinz oder Pirat, wie man es bei mymuesli schon sieht.

Um es allen Extremen da draußen recht zu machen, werde ich meinem potentiellen Sohn einfach nur noch rosane Klamotten mit “Mädchen-Aufdrucken” und meiner potentiellen Tochter blaue Klamotten mit “Jungs-Aufdrucken” kaufen. Dann gibt es wenigstens etwas Gleichberechtigung. ;-)

Tut mir leid, aber ich finde T-Shirts mit Aufdrucken wie “TOO PRETTY TO WORK” und “Cool Story Babe. Now go make me a sandwich” (hier) einfach lustig. Man sollte solche Aufdrucke nicht wirklich ernst nehmen.

Klar ist Diskriminierung nichts tolles, aber sich über solche Kleinigkeiten aufzuregen, bringt sowieso nichts. Kauft diese Dinger nicht, wenn ihr sie nicht mögt und lasst andere zufrieden, wenn sie ihrem Sohn ein “I’m a boy” und ihrer Tochter ein “I’m a girl” T-Shirt kaufen.

Ich verziehe mich jetzt mal wieder in die sexistischen Weiten des Internets und warte auf einen kleinen Shitstorm.

Grüße,
euer Levin!

 

P.S.: @kaufdasnicht hat auch einen Tumblog: http://ichkaufdasnicht.tumblr.com/

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